Der gemeinnützige Hintergrund:
Ostern 2007 - ein unvergessliches Datum in der Familie von Hauke Daene. Der Beginn einer Zeit, die das komplette Familienleben der Familie Daene auf den Kopf stellen sollte. Hauke Mutter, Susanne Daene, zu der Zeit selbständige Krankgymnastin verliert während einer Behandlung wie aus heiterem Himmel, das was einem Menschen am meisten wert ist, die Sprache. Sofort die Einlieferung in die Notaufnahme des Ratzeburger Krankenhauses, direkt weiter in die der Uniklinik Schleswig-Holstein in Lübeck. Es beginnen Tage der Ungewissheit, erst das MRT zeigt einen Verdacht auf einen gutartigen Gehirntumor (Meningeom). Doch nach der guten Operation die harte Wahrheit mit der Diagnose: "Glioblastom multiforme (WHO Grad 4)". Ein Gehirntumor, welcher nach der Literatur diffuses Wachstum verspricht, zu der Familie der Schmetterlingsgliome gehört und zur Zeit noch nicht heilbar ist. Jede Statistik spricht gegen einen. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Glioblastom
Doch Haukes Mutter kämpfte sich nach der Intensivstation wieder fit, die Sprache blieb weiter eingeschränkt, aber besserte sich von Tag zu Tag von Woche zu Woche. Es begann die derzeit schulmedizinische Standardbehandlung mit Bestrahlung und Chemotheraphie. Im Anschluss daran begann die lebenslange Chemotherapie. Eine weitere Tortur für den Körper und eine seelische Belastung für Patient und Angehörige.
Das erste Kontroll-MRT gab noch Entwarnung, jedoch brachte das zweite im September 2007 das Ereignis, das man nicht so schnell erleben wollte: Rezidiv (=Folgetumor). Parallel kleinere epileptische Anfälle, die auch zum Krankheitsbild dieser Krankheit gehören. Kein gutes Zeichen, hatte die erste Therapie doch leider eine zu geringe Wirkung. Doch zum Glück konnte ein zweites Mal operiert werden. Man versuchte durch Verpflanzung von Chemo-Plättchen direkt in die Tumorhöhle eine andere Theraphieform. Die kurzfristige Folge war eine Steigerung des Hirndrucks, Haukes Mutter musste ins künstliche Koma versetzt werden.
Dies war nicht für Ihn sondern auch für seine Oma, seine damals 17- jährige Schwester sowie seinen 12-jährigen Bruder eine extreme Zeit, in der man Zuwendung braucht. Tägliche Besuche auf der Intensivstation, Gespräche mit Proffesoren und Ärzten kosteten auch sehr viel Kraft. Unterstützung hatte Hauke in dieser zeit vor allem durch die Deutsche Hirntumorhilfe e.V., die neben Aufklärungsarbeit auch mit seelischen Beistand ihn jederzeit unterstützten. "Es ist ein schönes Gefühl in solch einer Situation nicht allein sein zu müssen", dokumentiert Hauke den Kontakt zur Deutschen Hirntumorhilfe. Nach langen 4 Wochen im künstlichen Koma und einem Luftröhrenschnitt, erholte sich Susanne Daene erst langsam auf der Intensivstation, dann weiter in der Uni- und Rehaklinik.
Seit Weihnachten 2007 ist Sie nun wieder zu Hause, und kämpft mit permananter Chemotherapie weiter gegen eine unheilbare Krankheit. Die letzten Kontrollen verliefen gut. Das Leben mit der Diagnose Glioblastom bezeichnet die Familie Daene auch mit Hilfe der Deutschen Hirntumorhilfe e. V. als Chance noch schöne Stunden des Lebens geimeinsam zu verbringen zu dürfen.
Die Diagnose Gehirntumor ist eine Situation mit der man als Patient aber auch als Angehöriger erst einmal klarkommen muss. Und genau an dieser Stelle kommt die Deutsche Hirntumorhilfe e.V. ins Spiel. Sie versteht sich als zentrale Anlaufstelle für Menschen, die mit dieser Diagnose konfrontier werden.
Daher möchten wir die Einnahmen aus Privaten Spenden und Sponsorengeldern, die wir aus unserem Rekordversuch erzielen werden, komplett an die Deutsche Hirntumorhilfe e.V. spenden.
Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung.